Kirschenklopper

Tischtennis im TH Eilbeck, Hamburg

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Am Freitagabend spielte die Dritte des THE in Osdorf. Auf dem Papier waren unsere Gegner mit einem bis dato 19:11 gegenüber unseren 11:15 der Favorit. Nachdem wir allerdings in der Hinrunde ein starkes 8:8 spielten, rechneten wir uns durchaus Chancen für Punkte aus. Unsere Gäste kündigten sich mit Geng, Lüddecke, Anoosheh, Mahncke, Zoubari und Gerdes. Wir versuchten dagegenzuhalten mit Seb, Malte, Marco, Jörg, Moritz und mir (Lenni).

Doppel:

Eines stand fest, unsere Doppelmisere musste ein Ende haben, um hier Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Deshalb stellten wir um, denn schlechter als bis dato 2:12 Doppel kann es wirklich nicht mehr werden. Taktisch mutig gingen Moritz und Ich (5+6) ins Doppel 1 und gaben durchaus das Spielgeschehen vor, allerdings hatten wir beide riesen Probleme mit dem langsamen und schnittlosen Spiel von Lüddecke und machten darauf zu viele Fehler – 1:3. Seb und Jörg im Doppel nebenan spielten deutlich stärker als noch am Dienstag im Training, mussten allerdings auch, ganz knapp im 5. gratulieren. Bei Malte und Marco lief leider gar nichts zusammen und verloren trotz 2+3 im Doppel 3 glatt mit 0:3.

Doppelstatistik: 2:15!!!

Oberes PK:

In der ersten Runde durfte Seb dann gegen Lüddecke ran und hatte ähnlich  wie wir im Doppel große Schwierigkeiten mit dem Aufschlag-Rückschlag Spiel und der Sicherheit von Lüddecke. Da war nichts zu holen – 0:3. Malte startete am Nachbartisch ähnlich problematisch und startete im 1. Satz direkt mit 1:9! Von jugendlicher Nervosität allerdings nichts zu spüren, drehte er den Satz noch auf 12:10 und brach Geng mit diesem Satz und fand in den weiteren beiden Sätzen keine Mittel mehr.

Zwischenstand: 1:4

Mittleres PK:

In der Mitte durfte Jörg zuerst ins Schuss Training, der ein absolut sicheres Spiel von hinten hatte. Nach einer starken 2:0 Führung ging die Kraft etwas aus und Anoosheh spielte etwas offensiver. Im 5. Satz konnte Jörg aber wieder Druck aufbauen und überzeugte mit 11:5. Nebenan spielte Marco gegen Mahncke. Im ersten Satz noch viel zu passiv, stellte Marco sein Spiel deutlich offensiver nach der Satzpause ein lies Mahncke kaum noch Möglichkeiten – 3:1.

Unteres PK:

Bei mir sollte an dem Abend überhaupt nichts funktionieren, nicht einmal die Tommahawk Aufschläge, die jeder Linkshänder liebend gerne mit der Vorhand einschweißt, wollten kommen. Lange Ballwechsel sind in diesem Spiel nicht zustande gekommen, sodass ein schnelle 0:3 feststand. Parallel spielte Moritz gegen Gerdes ein deutlich ansehnlicheres Spiel. Lange Ballwechsel und Top-Spin Gefechte aus der Halbdistanz waren genau Moritz Spielsystem. Aber Gerdes spielte gut mit und konnte Moritz somit auch einen Satz klauen – bei dem Einen blieb es dann aber auch.

Zwischenstand: 4:5

Oberes PK:

In der zweiten Runde spielte Seb nun gegen Geng. Das Spiel war von Beginn an viel besser anzuschauen als sein Erstes. Seb versuchte das Geschehen möglichst aktiv zu gestalten, bekam allerdings auch immer wieder die starken Pressblocks von Geng zu spüren. Durch mehr Rotation ging Seb dann 2:1 in Führung, ehe er den Sack im 4. Satz leider nicht zumachen konnte und im letzten dann keine Chance mehr hatte. Malte hatte am Nachbartisch ebenfalls Probleme mit dem sicheren Spiel von Lüddecke. Zudem konnte er mit extrem hohen Ballonabwehr Bällen Malte Schwierigkeiten bereiten. Bei 1:2 und 4:6 half das goldene Timeout, die entscheidende Taktik noch einmal genau auf den Punkt zu bringen. Ab dem Zeitpunkt kontrollierte Malte das Spiel und stellte auf 3:2.

Mittleres PK:

Marco durfte nun gegen den sicher aufspielenden Anoosheh ran. Zu Beginn war Marco noch zu unsicher und versuchte jeden Ball sofort aktiv zu spielen und gerat mit 0:2 in Bedrängnis. Dann aber suchte er sich seine Bälle viel besser aus und platzierte sie zudem deutlich klüger und drehte das Spiel noch. Damit hatten wir mit 6:6 wieder ausgeglichen. Jörg hatte parallel Schwierigkeiten mit der Vorhand Peitsche von Mahncke. Das Spiel trug sich daher weitestgehend auf der Rückhandseite ab, allerdings schaffte Mahncke es auch auf der Tischhälfte seine Vorhand einzusetzen und bezwang Jörg leider in einem heiß umkämpften Spiel mit 3:2.

Zwischenstand: 6:7

Nun lag es an Moritz und mir hier noch Punkte zu sammeln. Leider knüpfte ich mit meinem Spiel an die Leistung des Doppels und des ersten Einzels an und konnte außer Frustpunkte leider nichts sammeln. Die ständigen Gedanken an das was  früher immer ging, rissen mich leider komplett aus dem Fokus. Moritz tat sich nebenan ebenfalls schwer gegen Zoubari aber kämpfte um jeden Punkt. Zoubaris unangenehmer Vorhand Topspin schlug allerdings immer wieder ein um somit stand ein 2:3 und ein

Endstand: 6:9 auf dem Spielbogen.

Fazit:

Hier kann nur eines stehen: Wir MÜSSEN unser Doppelfiasko beenden!

Bericht von Lenni